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Auswirkungen von Stress - so kannst du sie vermeiden und gegensteuern

Autorenbild: Elisabeth M. Constantini
Elisabeth M. Constantini
17. Sept.
6 Min. Lesezeit
Auswirkungen von Stress – erschöpfte Frau bemerkt körperliche Anspannung nach einem belastenden Alltag

Inhaltsverzeichnis


Die Auswirkungen von Stress sind oft viel größer, als uns im Alltag bewusst ist. Viele Menschen denken dabei zuerst an Hektik, Zeitdruck oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Doch Stress zeigt sich häufig schon viel früher. Vielleicht bist du schneller erschöpft als sonst, schläfst unruhiger, fühlst dich innerlich angespannt oder hast das Gefühl, dass selbst kleine Aufgaben plötzlich unglaublich viel Kraft kosten.


Dabei ist Stress nicht grundsätzlich etwas Schlechtes. Erst wenn Belastungen dauerhaft bestehen oder der Körper keine ausreichenden Phasen der Regeneration mehr findet, können sich Folgen von Stress bemerkbar machen. Die spannende Frage lautet deshalb nicht nur: Wie viel Stress hast du? Sondern auch: Wie gut kann dein Körper mit Belastungen umgehen?

Genau diesen Blickwinkel beschreibt auch David Overbeck, der Entwickler des Cell-Re-Active Trainings, in seinem aktuellen Video.


Warum die Auswirkungen von Stress den ganzen Körper betreffen


Stress ist kein Ereignis, das nur im Kopf stattfindet. Sobald dein Körper eine Situation als herausfordernd empfindet, reagieren zahlreiche Abläufe gleichzeitig.


Das Nervensystem verändert seine Aktivität, der Stoffwechsel arbeitet unter anderen Voraussetzungen und auch die Muskulatur passt sich an. Deshalb können sich körperlichen und psychischen Belastungen auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen.


Manche Menschen fühlen sich plötzlich ungewöhnlich müde. Andere bemerken ein flaues Gefühl im Bauch oder verspannen im Schulter- und Nackenbereich. Wieder andere haben das Gefühl, nicht mehr klar denken oder Entscheidungen treffen zu können. Das zeigt bereits, dass die Auswirkungen von Stress individuell sind. Dennoch haben sie oft einen gemeinsamen Ursprung, denn der Körper versucht, sich auf eine als belastend empfundene Situation einzustellen.


Wenn aus Belastung chronischer Stress wird


Kurzfristiger Stress gehört zum Leben. Er kann sogar hilfreich sein, wenn schnelle Reaktionen gefragt sind. Problematisch wird es erst, wenn aus einzelnen Belastungen ein dauerhafter Zustand entsteht. Chronischer Stress, anhaltender Stress oder andauernder Stress bedeuten, dass der Körper über längere Zeit kaum Gelegenheit bekommt, wieder in eine natürliche Erholungsphase zurückzufinden.


Dadurch können sich typische Veränderungen im Alltag entwickeln. Die Konzentration fällt schwerer, die Leistungsfähigkeit nimmt subjektiv ab und selbst nach einer Pause fühlt man sich häufig nicht wirklich erholt. Viele Menschen sprechen dann davon, ständig "unter Strom" zu stehen. Wenn Belastungen über längere Zeit bestehen, kann daraus auch ein Gefühl ständiger Überforderung entstehen. Mehr dazu erfährst du in unserem Beitrag über Überforderung im Job.

📚 Was chronischer Stress im Körper auslösen kann Die Stressreaktion ist zunächst ein Anpassungsmechanismus. Bei länger anhaltender Belastung können jedoch verschiedene Regulationssysteme des Körpers betroffen sein. Die Forschung zur sogenannten „allostatischen Last“ beschreibt, wie sich wiederholte oder chronische Belastungen unter anderem auf neuroendokrine, metabolische, immunologische und kardiovaskuläre Prozesse auswirken können. Quelle: Juster, R.-P., McEwen, B. S. & Lupien, S. J. (2010). Allostatic load biomarkers of chronic stress and impact on health and cognition. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 35(1), 2–16.

Typische Stresssymptome früh erkennen


Die typischen Stresssymptomen werden oft erst wahrgenommen, wenn sie schon längere Zeit bestehen. Einige Menschen bemerken zuerst Verspannungen oder ein Druckgefühl. Andere nehmen Veränderungen im Bauch wahr, weil Ruhephasen für viele Stoffwechselprozesse fehlen. Auch das subjektive Gefühl von Erschöpfung oder innerer Unruhe kann dazugehören.

Im Zusammenhang mit Stress werden häufig auch Themen wie Herz, Kreislauf, Schlafqualität oder Darmbeschwerden diskutiert. Solche Zusammenhänge sind komplex und können viele Ursachen haben. Deshalb lohnt es sich immer, Beschwerden medizinisch abklären zu lassen und gleichzeitig den eigenen Umgang mit Belastungen kritisch zu betrachten.


Gerade Schlaf und Stress können eng miteinander zusammenhängen. Welche Faktoren hinter schlechtem Schlaf stecken können und welche Möglichkeiten es gibt, betrachten wir in einem eigenen Beitrag.


Neue Impulse für mehr Körperbewusstsein

Du möchtest deinen Körper und seine Reaktionen besser verstehen? In unserem Newsletter erhältst du regelmäßig neue Impulse rund um Stress, Regeneration, Körperbewusstsein und das Cell-Re-Active Training.



Warum Entspannung allein manchmal nicht genügt


Wer unter Stress steht, bekommt oft gut gemeinte Ratschläge.

"Entspann dich."

"Mach einfach weniger."

"Geh spazieren."

Diese Empfehlungen können durchaus hilfreich sein. Sie schaffen Momente der Erholung und helfen vielen Menschen dabei, Abstand zu gewinnen. Dennoch erleben manche, dass die Belastung immer wieder zurückkehrt, sobald der Alltag weitergeht. Das liegt unter anderem daran, dass Stress nicht nur durch äußere Situationen entsteht, sondern auch davon abhängt, wie der Körper diese Situationen verarbeitet.

Genau hier setzt David Overbeck einen interessanten Gedanken an: Vielleicht ist nicht allein der Stress das eigentliche Problem, sondern die Art und Weise, wie der Körper auf Belastungen reagiert.


Was Stress mit deinem Körper macht – und worauf du achten kannst

Warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Belastungen – und weshalb reicht Entspannung allein manchmal nicht aus? Im Video erklärt David Overbeck, wie Stress verschiedene Bereiche des Körpers betreffen kann und aus welcher Perspektive das Cell-Re-Active Training den individuellen Umgang mit Belastungen betrachtet.



Cell-Re-Active Training betrachtet Stress aus einer anderen Perspektive


In der Cell-Re-Active Training Methode steht die Zusammenarbeit der Zellen im Mittelpunkt. Die Grundidee lautet: Sämtliche Funktionen unseres Körpers beruhen darauf, dass Zellen Informationen austauschen und miteinander reagieren. Je besser diese Zusammenarbeit funktioniert, desto größer kann das Potenzial sein, flexibel auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren.


Das Cell-Re-Active Training wird eingesetzt, um Zellkommunikationsprozesse durch die Reflexion körpereigener Biophotonen gezielt zu trainieren und körpereigene Regulationsprozesse zu unterstützen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Nervensystem, das Muskel, bzw. Meridiansystem, sowie das Organsystem und ihre Wechselwirkungen.

Aus Sicht des CRT-Trainings kann es deshalb sinnvoll sein, nicht ausschließlich den Stress selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die Voraussetzungen zu betrachten, mit denen der Körper Belastungen begegnet.


Ein zertifizierter Cell-Re-Active Trainer (CRT-Trainer) kann mithilfe gezielter Belastungstests prüfen, wie verschiedene Zellbereiche aktuell miteinander reagieren. Auf dieser Grundlage lässt sich ein individuelles CRT-Training zusammenstellen, das darauf ausgerichtet ist, die körpereigenen Regulationsmechanismen zu unterstützen.


Gute Entscheidungen entstehen oft aus innerer Stabilität


Interessant ist noch ein weiterer Gedanke aus dem Video. Stress entsteht häufig dann, wenn wir uns überfordert fühlen oder unsicher sind, wie wir mit einer Situation umgehen sollen. Klare Entscheidungen können helfen, innere Ruhe zurückzugewinnen. Auch diese Fähigkeit betrachtet das Cell-Re-Active Training nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit der gesamten Zusammenarbeit der Zellen. Denn jede körperliche und geistige Leistung basiert letztlich auf komplexen Kommunikationsprozessen innerhalb unseres Organismus. Je besser wir unsere eigenen Möglichkeiten kennenlernen, desto leichter fällt es oft, den Alltag bewusster zu gestalten und Belastungen einzuordnen.

📚 Stress kann auch Entscheidungen beeinflussen Stress und Entscheidungsverhalten stehen miteinander in Verbindung. Eine Meta-Analyse von 32 Datensätzen mit insgesamt 1.829 Teilnehmenden fand unter Stress im Mittel eine Tendenz zu stärker belohnungsorientierten, risikoreicheren und – abhängig von der jeweiligen Entscheidungssituation – ungünstigeren Entscheidungen. Die Effekte sind allerdings kontextabhängig und sollten nicht als allgemeingültige Reaktion jedes Menschen verstanden werden. Quelle: Starcke, K. & Brand, M. (2016). Effects of stress on decisions under uncertainty: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 142(9), 909–933.

Auswirkungen von Stress müssen nicht dein Leben bestimmen


Stress wird sich wahrscheinlich nie vollständig vermeiden lassen. Beruf, Familie, Veränderungen oder unerwartete Herausforderungen gehören zum Leben dazu.

Entscheidend ist deshalb weniger, ob Stress entsteht, sondern wie gut dein Körper mit diesen Situationen umgehen kann. Wenn du verstehen möchtest, wie das Cell-Re-Active Training Belastungen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und welche Möglichkeiten es gibt, deine körpereigenen Regulationsmechanismen zu unterstützen, lohnt sich ein Blick in das Video von David Overbeck sowie auf die Informationen zum Cell-Re-Active Training.

 

Falls du bereits einen CRT-Trainer deines Vertrauens hast, sprich ihn auf das Thema Stress an. Wenn noch nicht, findest du auf dieser Webseite einen zertifizierten CRT-Trainer in deiner Nähe und kannst dein persönliches Entfaltungspotenzial kennenlernen.


FAQ - Auswirkungen von Stress


Welche Auswirkungen kann Stress auf den Körper haben?

Stress aktiviert verschiedene körperliche Regulationssysteme und kann sich beispielsweise auf Nervensystem, Herz-Kreislauf-System, Stoffwechsel und Immunsystem auswirken. Kurzfristige Stressreaktionen sind zunächst normale Anpassungsreaktionen; dauerhaft hohe Belastungen können dagegen gesundheitlich relevant werden.


Welche Symptome können bei chronischem Stress auftreten?

Anhaltende Belastung kann sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen, beispielsweise durch innere Anspannung, Schlafprobleme, Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme. Solche Beschwerden sind jedoch unspezifisch und können zahlreiche andere Ursachen haben. Anhaltende oder starke Beschwerden sollten deshalb medizinisch abgeklärt werden.


Lassen sich die Auswirkungen von Stress vollständig vermeiden?

Stress gehört zur normalen Anpassungsfähigkeit des Menschen und lässt sich nicht vollständig vermeiden. Entscheidend sind unter anderem Intensität und Dauer der Belastung sowie ausreichende Erholungsphasen. Bei länger anhaltendem Stress können verschiedene körperliche Systeme betroffen sein.


Wissenschaftliche Quellen


  • Juster, R.-P., McEwen, B. S. & Lupien, S. J. (2010).Allostatic load biomarkers of chronic stress and impact on health and cognition. Neuroscience & Biobehavioral Reviews, 35(1), 2–16.DOI: 10.1016/j.neubiorev.2009.10.002PMID: 19822172 PubMed

  • McEwen, B. S. (2007).Physiology and neurobiology of stress and adaptation: central role of the brain. Physiological Reviews, 87(3), 873–904.DOI: 10.1152/physrev.00041.2006PMID: 17615391 PubMed

  • Chrousos, G. P. (2009).Stress and disorders of the stress system. Nature Reviews Endocrinology, 5(7), 374–381.DOI: 10.1038/nrendo.2009.106PMID: 19488073 PubMed

  • Starcke, K. & Brand, M. (2016).Effects of stress on decisions under uncertainty: A meta-analysis. Psychological Bulletin, 142(9), 909–933.DOI: 10.1037/bul0000060PMID: 27213236 PubMed

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Disclaimer: Die auf dieser Webseite vorgestellte Methode „Cell-Re-Active Training“ basiert auf einem ganzheitlichen, energetischen Ansatz. Es handelt sich um eine energiespezifische Dienstleistung, die darauf abzielt, das Wohlbefinden zu fördern und die energetische Balance zu unterstützen. Alle hier angebotenen Leistungen dienen der möglichen Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Förderung eines ganzheitlichen Wohlbefindens.​ Bitte beachte, dass diese Methode keinen Ersatz für eine medizinische, psychologische oder therapeutische Behandlung darstellt. Diagnosen, Behandlungen oder Heilversprechen werden nicht abgegeben. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten konsultiere bitte einen Arzt, Heilpraktiker oder einen Therapeuten.​ Falls du Fragen oder Bedenken hast, stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wir möchten sicherstellen, dass du dich gut informiert fühlst und die Leistungen in eigenverantwortlicher Weise in Anspruch nimmst.

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