So kannst du die Schonhaltung loswerden und die Verschlimmerung der Beschwerden vermeiden
- Dennis Louis Overbeck
- 25. Sept.
- 4 Min. Lesezeit

Wie viele Menschen kennst auch du das Problem: Nach Schmerzen oder Verspannungen nimmt man unbewusst eine Schonhaltung ein. Kurzfristig wirkt sie wie eine Entlastung, doch auf Dauer kann sie die Beweglichkeit einschränken und Beschwerden verstärken. Kein Wunder also, dass so viele Betroffene nach Wegen suchen, wie sie die Schonhaltung loswerden können.
Experten weisen seit Jahren darauf hin, dass längere Ruhigstellung oder das Verharren in einer unnatürlichen Haltung mehr Probleme schafft, als sie löst. Leitlinien empfehlen deshalb ausdrücklich, in Bewegung zu bleiben und Schonhaltung zu vermeiden. Studien zeigen zudem: Rund zwei Drittel aller Menschen mit Rücken- oder Gelenkbeschwerden entwickeln eine Schonhaltung. Damit steigt das Risiko, dass sich Beschwerden verfestigen.
Wenn du deine Schonhaltung loswerden möchtest, lohnt es sich also, genauer hinzusehen, warum sie überhaupt entsteht und welche Möglichkeiten es gibt, sie nachhaltig zu überwinden.
Warum Schonhaltung entsteht
Schonhaltung ist kein „Fehler“ des Körpers, sondern zunächst ein Schutzmechanismus. Wenn Schmerzen auftreten oder bestimmte Bewegungen nicht mehr möglich sind, reagiert das Gehirn und steuert Bewegungen so um, dass die betroffenen Strukturen nicht belastet werden. Für den Moment ist das sinnvoll, denn der Körper versucht, weiteren Schaden zu vermeiden.
Problematisch wird es, wenn dieser Mechanismus nicht von selbst wieder aufgehoben wird. Dann gewöhnt sich der Körper an die unphysiologische Haltung, Muskeln verspannen, Bewegungsabläufe verändern sich und ein Kreislauf entsteht, der Beschwerden eher verstärkt als reduziert.
Was Experten dazu sagen
Im Netz finden sich viele Empfehlungen, wie man Schonhaltungen wieder loswerden kann. Physiotherapeuten raten zu gezielten Übungen, Krankenkassen betonen die Bedeutung von Bewegung statt Bettruhe und auch in Ratgeberartikeln liest man häufig von Dehnen, Wärme oder bewusstem Training.
Experten sind sich einig, dass lange Schonung kontraproduktiv ist. Bewegung – angepasst an die persönliche Situation – ist der Schlüssel. Dazu kommt die psychologische Seite: Wer aus Angst vor Schmerz Bewegung vermeidet, verstärkt die Schonhaltung unbewusst. Dieses sogenannte „Fear-Avoidance-Verhalten“ gilt als einer der größten Risikofaktoren dafür, dass Beschwerden chronisch werden.
Der Blick des Cell-Re-Active Trainings
Über die klassischen Empfehlungen hinaus gibt es Ansätze, die noch tiefer gehen, nämlich dort, wo Bewegung überhaupt gesteuert wird: im Zusammenspiel von Zellen und Gehirn.
David Overbeck, der Entwickler des Cell-Re-Active Trainings erklärt es so in einem Kurzvideo:
Schonhaltung verstehen – ein spannendes Thema. Es geht darum, nachzuvollziehen, wie eine Schonhaltung entsteht und warum sie bei dem einen Menschen von selbst verschwindet, beim anderen jedoch bestehen bleibt. Und natürlich auch um die Frage: Was kann man tun, um eine Schonhaltung loszuwerden?
Alle Abläufe unseres Körpers werden im Gehirn wahrgenommen, überprüft und gesteuert. Wenn wir uns bewegen, sind es die Zellen, die diese Bewegung tatsächlich ausführen. Ein Beispiel: Als Kinder lernen wir laufen, Schritt für Schritt, rechter Fuß, linker Fuß. Irgendwann wird dieser Vorgang so selbstverständlich, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken müssen. Die Zellen arbeiten automatisch mit den entsprechenden Bereichen des Gehirns zusammen.
Doch wenn bestimmte Zellen Probleme haben, eine Bewegung umzusetzen, funktioniert dieser Automatismus nicht mehr. Dann melden die Zellen dem Gehirn ein Problem. Das Gehirn reagiert mit einem Plan B: Es schützt den betroffenen Bereich, indem es eine andere, unphysiologische Bewegung vorgibt. Diese Schutzreaktion nennen wir Schonhaltung.
Wenn sich das Problem von selbst löst und das Gehirn die Rückmeldung erhält, dass wieder alles in Ordnung ist, verschwindet auch die Schonhaltung. Doch manchmal passiert das nicht. Dafür gibt es zwei Hauptursachen:
Das körpereigene Selbstheilungssystem arbeitet zu langsam. Der Fehler wird nicht ausreichend repariert, sodass der Körper dauerhaft in einer Schonhaltung bleibt. Würde man das Selbstheilungssystem beschleunigen, könnte sich der Bereich regenerieren und die Schonhaltung wäre überflüssig.
Das Gehirn bekommt die Reparatur nicht mit. Selbst wenn sich der Bereich wieder normalisiert hat, denkt das Gehirn weiterhin, es müsse schützen. In diesem Fall bleibt die Schonhaltung bestehen, obwohl das eigentliche Problem längst gelöst ist.
Genau hier setzt das Cell-Re-Active Training an. Es prüft, wie die Zellen arbeiten, wie gut das Selbstheilungssystem funktioniert und ob das Gehirn Verbesserungen registriert. Wer sein Cell-Re-Active Potenzial testen lässt, erhält damit wertvolle Hinweise, wie Schonhaltungen dauerhaft verschwinden können.
Schonhaltung loswerden - Vom Verstehen ins Tun

Vielleicht merkst du schon, wie sich dein Blickwinkel verändert: Eine Schonhaltung ist nicht einfach nur eine schlechte Angewohnheit, sondern Ausdruck davon, wie dein Körper und dein Gehirn miteinander kommunizieren. Genau das macht das Cell-Re-Active Trainings so spannend, da es dort ansetzt, wo Bewegungsabläufe beginnen.
Gleichzeitig kannst du im Alltag selbst viel dazu beitragen, Schonhaltungen Schritt für Schritt zu durchbrechen. Die folgenden Tipps sind leicht umzusetzen und helfen dir, Körper und Zellen wieder in natürliche Abläufe zu bringen.
Praktische Tipps, um Schonhaltungen loszuwerden
Bewegung statt Stillstand
Versuche, regelmäßig körperliche Bewegung in deinen Alltag einzubauen. Schon ein kurzer Spaziergang oder sanftes Mobilisieren am Arbeitsplatz hilft deinem Körper, Automatismen wieder zu aktivieren.
Auf Haltung achten
Beobachte dich im Spiegel oder achte bewusst darauf, ob du eine Seite mehr belastest oder dich einseitig abstützt. Bewusstsein ist oft der erste Schritt, um die Schonhaltung loszuwerden.
Atmung bewusst einsetzen
Tiefe, ruhige Atemzüge entspannen Muskeln und aktivieren das Nervensystem. Mehrmals täglich bewusst in den Bauch atmen schafft Balance und Durchlässigkeit.
Sanfte Bewegungen einbauen
Wähle Bewegungen, die angenehm sind und keinen Schmerz hervorrufen. So lernt dein Körper: Bewegung ist möglich und sicher.
Regelmäßige Pausen
Langes Sitzen oder Stehen begünstigt Fehlhaltungen. Stehe mindestens einmal pro Stunde auf, bewege dich kurz oder wechsle die Position.
Wärme und Entspannung
Wärme kann verspannte Muskeln lockern und den Druck aus der Schonhaltung nehmen. Ein warmes Bad oder eine Wärmflasche sind einfache Helfer.
Cell-Re-Active Potenzial testen lassen
Wenn du das Gefühl hast, dass deine Schonhaltung festgefahren ist, kann es sinnvoll sein, tiefer zu schauen. Mit einem Test deines Cell-Re-Active Potenzials findest du heraus, wie gut deine Zellen zusammenarbeiten und ob das Gehirn Verbesserungen schon registriert. Ansprechpartner findest du auf unserer Website
Dein nächster Schritt
Eine Schonhaltung loszuwerden bedeutet, dem Körper wieder Freiheit und Leichtigkeit zurückzugeben. Studien zeigen klar, dass Bewegung besser ist als Stillstand. Das Cell-Re-Active Training bietet darüber hinaus die Möglichkeit, an der Wurzel anzusetzen - bei den Zellen und ihrer Kommunikation mit dem Gehirn.
Du kannst sofort beginnen, indem du kleine Schritte im Alltag umsetzt. Und wenn du tiefer gehen möchtest, lohnt es sich, dein Cell-Re-Active Potenzial testen zu lassen. So findest du heraus, was dein Körper wirklich braucht, um Schonhaltungen nachhaltig zu überwinden.
Informiere dich über das Cell-Re-Active Training und finde auf unserer Website ein Studio in deiner Nähe, denn… live probieren geht über studieren!



