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Können schwache Mitochondrien Müdigkeit und Schwäche hervorrufen?

  • Autorenbild: Dennis Louis Overbeck
    Dennis Louis Overbeck
  • 11. Sept.
  • 4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Nov.

Visualisierung von Mitochondrien Müdigkeit: kontrastreiche Darstellung zwischen kraftlosen und aktiven Zellkraftwerken
Blogbeitrag für Fachpublikum im ganzheitlichen Gesundheitsbereich

Viele Klienten berichten in der Praxis von einem ähnlichen Gefühl: ständige Müdigkeit, fehlende Kraft und das Empfinden, trotz Schlaf und Erholung nicht wirklich regeneriert zu sein. Manche schildern, dass ihnen schon kleine Tätigkeiten wie Einkaufen oder ein kurzer Spaziergang zu anstrengend erscheinen. Andere fühlen sich geistig erschöpft, können sich schwer konzentrieren oder haben das Gefühl, nie wirklich in die Gänge zu kommen. Als ganzheitlich arbeitender Therapeut kennst du diese Beschreibungen gut. Und du weißt auch, dass es dafür nicht nur eine einzige Ursache gibt, sondern meist geht es um ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren. Ein Aspekt, der in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt ist, sind die Mitochondrien, die Kraftwerke unserer Zellen.


Doch können schwache Mitochondrien tatsächlich Müdigkeit und Schwäche hervorrufen? Und wenn ja, wie können wir das in unserer Arbeit berücksichtigen, ohne uns in Spekulationen zu verlieren? In diesem Blogartikel möchten wir aufzeigen, inwiefern es einen wissenschaftlich untersuchten Zusammenhang zwischen der Energieproduktion der Mitochondrien und Müdigkeit gibt und anschließend auch die Sichtweise des Cell-Re-Active Trainings mit einbeziehen.

 

Mitochondrien als Energielieferanten


Mitochondrien werden oft als die Kraftwerke der Zellen bezeichnet. In ihnen werden Nährstoffe wie Glukose und Fettsäuren so verarbeitet, dass Energie in Form von ATP entsteht. Jede Zelle ist auf diesen Prozess angewiesen, um ihre Aufgaben zu erfüllen, sei es die Muskelzelle für Bewegung oder die Nervenzelle für Informationsweitergabe.


Wenn die Mitochondrien nicht optimal arbeiten, steht der Zelle weniger Energie zur Verfügung. Das kann sich in Form von Erschöpfung, geringerer Belastbarkeit oder Konzentrationsproblemen zeigen. Manche Menschen beschreiben es als ein Gefühl, ständig „unter Strom“ und doch gleichzeitig ohne Kraft zu sein. Wichtig ist hier die Unterscheidung: Primäre Störungen der Mitochondrienfunktion sind selten und genetisch bedingt. Sekundäre Funktionsstörungen hingegen können durch Stress, Nährstoffdefizite oder äußere Belastungen entstehen und sind im ganzheitlichen Kontext besonders interessant.

 

Mitochondrien Müdigkeit – was die Forschung zeigt


Illustration von Mitochondrien mit stilisierten chemischen Formeln für NADH und Coenzym Q10 als Symbol für Energieproduktion und Mitochondrien Müdigkeit

Der Zusammenhang „Mitochondrien Müdigkeit“ ist in den letzten Jahren wissenschaftlich untersucht worden. Bei chronischem Erschöpfungssyndrom (CFS) oder Long Covid gibt es Hinweise auf Veränderungen in der Mitochondrienfunktion. Auch die Rolle bestimmter Substanzen wird erforscht. So zeigen einige Studien zu Coenzym Q10 oder NADH in der Tat Verbesserungen bei Fatigue-Symptomen, andere Studien hingegen kommen zu weniger klaren Ergebnissen.


NADH ist eine körpereigene Substanz, die in den Mitochondrien eine Schlüsselrolle spielt. Sie ist an der Bildung von ATP beteiligt und damit direkt an der Energieversorgung der Zellen. Auch wenn die Studienlage nicht immer eindeutig ist, sind sich die Wissenschaftler darüber einig, dass der Energiestoffwechsel ein Schlüsselthema für das Verständnis von Müdigkeit bleibt.


Aus diesen Ergebnissen wird klar: Es gibt einen Zusammenhang, doch Müdigkeit ist immer mehrdimensional. Für dich ist es hilfreich in der therapeutischen Praxis, diesen Zusammenhang zu kennen, ohne ihn zu überbewerten.


 

Müdigkeit entsteht auf vielen Ebenen


Illustration einer menschlichen Silhouette mit Symbolen für Schlaf, Ernährung, Stress und Mitochondrien – Darstellung der Ursachen von Mitochondrien Müdigkeit

Neben den Mitochondrien beeinflussen viele weitere Faktoren, wie viel Energie einem Menschen zur Verfügung steht. Dazu gehören Schlafqualität, Ernährung, psychische Belastungen und der gesamte Lebensrhythmus. Auch die Fähigkeit der Zellen, Informationen klar zu übermitteln, spielt eine Rolle.


Das Konzept der „Cell Danger Response“ bringt diesen Gedanken auf den Punkt. Es beschreibt, wie Mitochondrien nicht nur Energie bereitstellen, sondern auch auf Stress reagieren. Bleiben sie in einem dauerhaften Alarmzustand, ist die normale Zellfunktion eingeschränkt. Müdigkeit kann dann ein Signal dafür sein. Für Therapeuten ist es wertvoll, diese verschiedenen Ebenen mitzudenken und Klienten Wege zu zeigen, wie sie ihre Energiequellen wieder bewusster wahrnehmen können.

 

Möglichkeiten der Messung und ihre Grenzen


Heute stehen verschiedene Labortests zur Verfügung, die Hinweise auf die Energieproduktion der Mitochondrien geben. Dazu gehören ATP-Messungen in Leukozyten oder der Bioenergetic Health Index. Solche Ergebnisse können eine Orientierung bieten, sie ersetzen jedoch nicht die ganzheitliche Betrachtung.


Für die Praxis bleibt entscheidend, wie sich ein Mensch im Alltag erlebt und welche Hinweise sich aus der Beobachtung seiner Zellen ergeben. Ein Laborwert ist nur ein Puzzleteil. Erst in Kombination mit der Wahrnehmung von Energie, Rhythmus und mentaler Belastbarkeit entsteht ein vollständiges Bild.

 

Einschränkungen in der Zellfunktion sichtbar machen


Ob es um Energieaufnahme, Speicherung oder Informationsfluss geht, jede Methode, die wirkt, verändert immer einen dieser grundlegenden Punkte in der Zelle.


David Overbeck, der Entwickler des Cell-Re-Active Trainings, beschreibt es in einem Kurzvideo so:

„Wir haben herausgefunden, ob in der Steuerung der Informationsinhalte, in der Rhythmik, in der Kohärenz oder in der Lichtstärke etwas eingeschränkt ist, oder ob eine Zelle genügend Elektrizität bekommt, damit Abläufe funktionieren, wie viel Energie sie speichert, um Statik zu halten, oder wie viel Elektrizität sie wieder abgibt, um Bewegungskraft aufrechtzuerhalten. Entscheidend ist, dass wir herausfinden können, welches Bedürfnis einer Zelle gerade fehlt. Dann verstehen wir auch, welche Herangehensweise Sinn macht.“

Das zeigt wiederum, dass nicht jede Form von Müdigkeit die gleiche Grundlage hat und dass nicht jede Methode in jedem Moment die passende ist. Erkennen wir, welche Einschränkung in der Zellarbeit vorliegt, gewinnen wir Sicherheit für das weitere Vorgehen.


Im CRT-Training werden dabei neun Bedingungen betrachtet, die auf drei Energiearten zurückgehen. Sie machen deutlich, dass eine Zelle verschiedene Ressourcen benötigt, um zuverlässig zu funktionieren. Dabei geht es nicht nur um die reine Energieproduktion, sondern auch um die Balance zwischen Aufnahme, Speicherung und Weitergabe. Für Interessierte gibt es dazu eine eigene Reihe von Kurzvideos auf unserem YouTube-Kanal.



CRT-Training als ergänzende Sichtweise


Das Cell-Re-Active Training setzt genau an diesem Punkt an. Es macht sichtbar, welche Zellen nicht optimal arbeiten und welche Art von funktioneller Einschränkung vorliegt, sei es bei der Informationsweitergabe, der Energieaufnahme oder im Rhythmus. So entsteht mehr Klarheit, wann ein Ansatz sinnvoll ist und wann ein anderer Weg besser passt.


Für Therapeuten ergeben sich daraus zwei Vorteile:

  1. Mehr Sicherheit im Vorgehen, weil klar wird, was wann wirkt.

  2. Mehr Nachhaltigkeit für Klienten, weil Zellen wieder mehr Eigenständigkeit entwickeln können.

 

Von Mitochondrien Müdigkeit zu neuer Klarheit


Müdigkeit und Schwäche sind Signale mit vielen möglichen Ursachen. Mitochondrien spielen dabei eine wichtige Rolle, doch sie sind nur ein Teil des großen Ganzen. Ein umfassender Blick zeigt, dass Einschränkungen in der Zellfunktion auf verschiedenen Ebenen entstehen können.


Das CRT-Training bietet die Möglichkeit, diese Ebenen sichtbar zu machen und gezielt zu begleiten. Daraus entsteht eine Arbeitsweise, die Orientierung gibt und Klienten unterstützt, wieder mehr Energie im Alltag zu spüren.


Wenn du neugierig geworden bist, findest du einen Cell-Re-Active Trainer in deiner Nähe oder erfährst dort mehr über die Ausbildung zum CRT-Trainer. Es lohnt sich, diesen Ansatz einmal selbst kennenzulernen und zu erleben, welche Impulse er setzen kann.



 
 

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Disclaimer: Die auf dieser Webseite vorgestellte Methode „Cell-Re-Active Training“ basiert auf einem ganzheitlichen, energetischen Ansatz. Es handelt sich um eine energiespezifische Dienstleistung, die darauf abzielt, das Wohlbefinden zu fördern und die energetische Balance zu unterstützen. Alle hier angebotenen Leistungen dienen der möglichen Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Förderung eines ganzheitlichen Wohlbefindens.​ Bitte beachte, dass diese Methode keinen Ersatz für eine medizinische, psychologische oder therapeutische Behandlung darstellt. Diagnosen, Behandlungen oder Heilversprechen werden nicht abgegeben. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Krankheiten konsultiere bitte einen Arzt, Heilpraktiker oder einen Therapeuten.​ Falls du Fragen oder Bedenken hast, stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung. Wir möchten sicherstellen, dass du dich gut informiert fühlst und die Leistungen in eigenverantwortlicher Weise in Anspruch nimmst.

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